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Einfach fliegen
Theaterstück über einen, der unbeirrt an seinem Traum von Freiheit festhielt.
Premiere am 1. April 2022

Ein Aufatmen geht durchs Publikum, wenn Gustav Mesmer sein Flugfahrrad auf die Bühne schiebt. Noch ein paar Handgriffe, Fliegerkappe aufgesetzt und los geht die Fahrt. "Flieg' Gustav! Flieg' Ikarus vom Lautertal". Nach 35 Jahren in der Psychiatrie - im Jahr 1964 - kommt der Flugradbauer und Erfinder in Buttenhausen im Lautertal an.
Zuvor mögen einige der Zuschauerinnen und Zuschauer, die mit der Erwartung in die Zeller Schule gekommen waren, einen vergnüglichen Abend zu erleben und sich über den Tolpatsch Mesmer amüsieren zu können, an mancher Stelle die Luft angehalten haben.
So dicht und eindringlich erzählen die Szenen vom stillen aber unbeirrten Kampf Mesmers um die Freiheit, die ihm weder seine Eltern noch die Gesellschaft gewähren wollte. "So einen wollen wir hier nicht." "Der gehört eingesperrt!" - Weil er anders war als die anderen.
Sehr berührend dann die Entscheidung der Oberärztin in der Heil- und Pflegeanstalt Schussenried: "Streichen Sie den Mesmer - und ich will ihn nie wieder auf einer dieser entsetzlichen Listen sehen." Gemeint sind die Transportlisten für die Fahrt der "Grauen Busse" in die Tötungsanstalt der herrschenden Nationalsozialisten in Grafeneck auf der Schwäbischen Alb.
In einer manches Mal atemberaubenden Spannung zwischen übermütiger und schier überschäumender Spiellaune und tiefer Betroffenheit führten die 15 Schauspielerinnen und Schauspieler durch über 40 Jahre Lebensgeschichte von Gustav Mesmer. Eine beeindruckende schauspielerische Leistung, anerkannt und belohnt durch anhaltenden Applaus vom nachdenklichen Publikum.
Abrundung fand das ungewöhnliche Ereignis durch das Posaunen-Ensemble WMF.

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Diese Produktion wurde gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V.


   

Highlights 2020: Ein Sommer-Spektakel

Als im März 2020 wegen des Coronavirus alle Theaterarbeit gestoppt werden musste, schien das geplante und im Oktober 2019 gestartete Momo-Projekt des Kinderensembles am Ende zu sein.
Doch das Team um Anne Kunzmann entwickelte ein tolles Konzept, mit dem die staatlichen Auflagen erfüllt und dennoch Theater gespielt werden konnte.

Gegen Ende der Sommerferien probten die Theaterkinder mit dem Team auf dem Gelände um das Vereinsheim der Motorradfreunde Zell u.A. eine Woche lang im Freien. Das Wetter spielte toll mit - nur ein Tag war verregnet - und am Samstag und Sonntag konnten die Eltern zu einer beeindruckenden Abschluss-Präsentation eingeladen werden.

In drei Gruppen wanderten die Besucherinnen und Besucher von Bühne zu Bühne und erlebten auf dem Spielplatz ein faszinierendes, furioses Finale.
Am Ende standen tosender Beifall, stolze Kinder und Eltern und ein aufatmendes Theaterteam: Es war ein gewagtes Experiment - aber es war letztlich umwerfend erfolgreich.

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Diese Produktion wurde gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V.

Foto: Katrin Hess

   
   

Der Wunderdoktor von Heiningen
"Eine große Theateraufführung von Rang" (NWZ vom 8. Juli 2019)

Ein eindrückliches und stimmungsvolles Open-Air-Fest konnte Anfang Juli im Kirchhof der evangelischen Michaelskirche in Heiningen gefeiert werden. Begleitet von den Musikfreunden Blech & Mehr las der schwäbische Mundartdichter Bernd Merkle aus seinen Werken. Danach zeigte das Theaterteam von Action Pudding Ausschnitte aus dem Leben und den Gaunereien des Heininger "Wunderdoktors" Johann Georg Frasch. Die NWZ schrieb dazu: "Mit ihrer hingebungsvollen Darstellungskunst bauten die Akteure von Action Pudding auf beglückende Art über zwei Stunden hinweg Spannung auf, beleuchteten all die Facetten des Menschseins und gaben den gespielten Figuren ein mitunter realistisch-beklemmendes Gesicht."

Leider verhinderte am darauffolgenden Wochenende das schlechte Wetter zwei weitere Aufführungen im Kirchhof. Stattdessen gastierte der Wunderdoktor in der Technotherm-Halle in Eschenbach und begeisterte sein Publikum dort gleichermaßen.

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Aufführung in Zell u.A. - Programmheft



   

Ronja und ihre Räuberbande in Zell u.A.

Angeführt von einer großartigen Ronja tobten wilde Räuber, ihre stolzen Frauen, gespenstische Nebelwesen und bedrohliche, grell schreiende Wilddruden durch die zweimal ausverkaufte Zeller Schulaula. Eltern rieben verwundert die Augen: Sollten das ihre Kinder sein?

Aber was hätten Bedrohungen aus dem Mattiswald bei diesen Power-Aufführungen ausrichten können? Die 25 Mädchen und Jungen des Kinderensembles spielten mit überschäumender Freude, Kraft und Selbstbewusstsein alles an die Wand, was sich ihnen entgegenstellen wollte.

Kein Wunder, dass sich am Ende nicht nur die drolligen Rumpelwichte verwundert fragten: "Schun Schluss?"

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Verschwörung unterm Apfelbaum

Am 6. und 7. Juli 2018 begeisterten die 26 Mädchen und Jungen des Kinderensembles ihr Publikum mit einem fulminanten Theaterstück und zogen alle Register, die es braucht, um deutlich zu machen: Auch Kindertheater ist "großes Theater".
So faszinierte nicht zuletzt die Vielfalt des Stücks: Witzige Sprechszenen wechselten sich ab mit einschmeichelnden Liedern, ein selbstgefertigtes Werbevideo konkurrierte gegen fetzige Raps und am Ende ließen es die jungen Schauspieler in einer dramatischen Stockkampfszene ordentlich krachen.

Hinter all dem wurde der Anspruch von Action Pudding deutlich: Bei jedem Stück geht es in erster Linie um die Theaterkinder: Ihre Fähigkeiten, ihre Talente und ihr Spaß stehen im Vordergrund. Dem dient der Aufwand an Kostümen, Ausstattung, Licht- und Tontechnik - und nicht andersherum.

Ausverkaufte Vorstellungen, Riesenapplaus, strahlende Gesichter: Die Sommerferien können kommen.

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Das „junge Theater unterm Aichelberg“ feierte seinen 25jährigen Geburtstag: Ein Sommernachtstraum im Frühling

An festlich gedeckten Hochzeitstafeln nahmen die über 170 Besucherinnen und Besucher des Action Pudding-Jubiläums in der Aula der Zeller Grundschule Platz und wurden so Teil einer fantastischen Inszenierung.
Eine bunte und abwechslungsreichen Mischung aus Hochzeitsfeier und Klassentreffen: Ein vielfältiges Menü aus leckeren Vor-, Haupt- und Nachspeisen, Szenen vergangener Stücke, kurze Grußworte, Begegnung der Theater-Generationen auf der Bühne und im Saal.

Als sich am Ende des Abends die Gäste zu einem langen Applaus an Anne Kunzmann erhoben, war das ein schöner und verdienter Lohn für eine besondere Form der Kinder- und Jugendarbeit und für 25 Jahre beeindruckender Bereicherung des Gemeindelebens in Zell: Großes Theater.


Fotos: kuhnograph.de



 
     

 

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